Haarausfall ist das häufigste Problem in der Haarsprechstunde und kann große Besorgnis auslösen.
Im Gespräch wird zunächst die Vorgeschichte erhoben und es werden die Erwartungen besprochen.
Im Rahmen der Untersuchung wird bestimmt, ob es sich um einen diffusen Haarausfall handelt oder um eine umschriebene Form. Weiters wird die Aktivität des Haarausfalls gemessen.
| modernste Untersuchungsmethode mittels Folliscope |
Aktiver Haarausfall wird als Effluvium bezeichnet als dessen Folge es zu einer Alopezie in unterschiedlichen Schweregraden kommt.
In einer exakten Diagnostik wird festgestellt ob ein nicht vernarbter oder vernarbter Haarausfall mit oder ohne Kopfhauterkrankung vorliegt. Außerdem wird auf Veränderungen der Haut, Mundschleimhaut und der Nägel geachtet.
Auch durch angeborene oder erworbene Strukturschäden der Haare mit Haarbruch kann gelegentlich Haarverlust entstehen. Manchmals liegen auch Stoffwechselstörungen oder Mangelzustände vor. Derartige Ursachen lassen sich mittels Blutuntersuchung im Labor feststellen.
Es kommen auch kombinierte Arten von Haarausfall vor.
Je nach diagnostizierteter Form, Aktivität und Stadium des Haarausfalls erfolgt eine spezifische Beratung und individuelle Therapie mit Verlaufsbeobachtung des Haarwachstums im Rahmen des Behandlungsplans.